Danzig

Danzig (polnisch Gdańsk [ɡdaɲskAudio-Datei / Hörbeispiel Aussprache?/i,[2] kaschubisch Gduńsk) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern im Norden von Polen. Die kreisfreie Stadt liegt an der Danziger Bucht der Ostsee rund 350 km nordwestlich von Warschau. Mit über 460.000 Einwohnern ist sie auf der Liste der bevölkerungsreichsten Städte Polens auf Platz sechs.

Die Stadtrechte erhielt sie im 13. Jahrhundert. Der lateinische Wahlspruch im Wappen lautet Nec temere, nec timide (weder unbesonnen noch furchtsam). Seit 1925 ist die ehemalige Hansestadt in der historischen Landschaft Pommerellen Sitz des gleichnamigen Bistums (seit 1992 Erzbistum). Durch den Zweiten Weltkrieg verlor die Stadt circa 90 Prozent ihrer Bausubstanz, der Großteil der mehrheitlich deutschsprachigen Bevölkerung floh in Richtung Westen oder wurde vertrieben. Große Teile der Altstadt wurden weitgehend getreu rekonstruiert.

Danzig besitzt mehrere Werften und den wichtigsten Seehafen des Landes. Die Danziger Werft war in den frühen 1980er Jahren Zentrum der oppositionellen Bewegung rund um die Gewerkschaft Solidarność unter der Führung von Lech Wałęsa.

Zusammen mit der Hafenstadt Gdynia (Gdingen) und dem Seebad Sopot (Zoppot) bildet Danzig die sogenannte Trójmiasto (Dreistadt) mit mehr als 740.000 Einwohnern. Im gesamten städtisch geprägten Ballungsraum Danzig (Aglomeracja gdańska) leben mehr als 1,2 Millionen Menschen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Danzig

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