Sizilien 2013

Sizilien (italienisch und sizilianisch von gleichlautend lateinisch Sicilia aus altgriechisch Σικελίη Sikelíē oder – je nach Dialekt – Σικελία Sikelía, ältere Bezeichnungen zuvor Τρινακρία Trinakría[1], wörtlich „Dreikap“, und Σικανία Sikanía;[2] arabisch صقلية Siqilliyya[3]) ist mit 25.426 km² die größte Insel im Mittelmeer. Die Küstenlänge beträgt 1152 Kilometer.[4] Gemeinsam mit einigen ihr vorgelagerten kleineren Inseln bildet sie die Autonome Region Sizilien der Italienischen Republik.

In der Antike siedelten neben den einheimischen Völkern auch Griechen und Punier auf der Insel, die seit 241 v. Chr. zum Römischen Reich gehörte. Im Mittelalter prägten insbesondere AraberByzantiner und Normannen Sizilien; später bildete sich das Königreich Sizilien. All diese Kulturen hinterließen deutliche Spuren auf der Insel. Der aus Sizilien stammende Historiker Diodor schrieb im 1. Jahrhundert v. Chr.: „Als über die erste Insel werden wir über Sizilien sprechen, weil sie die bedeutendste ist und wegen des Alters der über sie erzählten Geschichten die erste Stelle einimmt.“[5]

Die Insel Sizilien liegt südwestlich vor der „Stiefelspitze“ Italiens und ist der Überrest einer Landbrücke, die einst Europa und Afrika verband. Das geographisch markanteste Merkmal der Insel ist der Vulkan Ätna. Die größten Städte sind Palermo – die Hauptstadt der Autonomen Region, Catania

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sizilien

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